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DIE GESCHICHTE

Ein Jahr nach dem Tod Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der junge Armand Roulin soll den Brief aushändigen, doch er kann den Bruder nicht ausfindig machen und reist in den verschlafenen Ort Auvers-sur-Oise. Hier hat der berühmte Maler die letzten Wochen seines Lebens verbracht. Auf der Suche nach dem Empfänger stößt Armand auf ein Netz aus Ungereimtheiten und Lügen. Fest entschlossen will er die Wahrheit über den Tod des Malers herausfinden.


„Loving Vincent“ ist der erste Film, der vollständig aus Ölgemälden erschaffen wurde und van Goghs berühmte Bilderwelten auf der Kinoleinwand lebendig werden lässt. Ein nie dagewesenes Gesamtkunstwerk, das den Zuschauer visuell und inhaltlich tief in die Welt des Vincent van Gogh eintauchen lässt.


DIE ENTSTEHUNG

Ursprünglich als Kurzfilm geplant, wurde den Regisseuren Dorota Kobiela und Hugh Welchman schnell klar, dass „Loving Vincent“ das Potenzial für einen großen Kinofilm besaß. Dorota Kobiela hatte zuvor bei sechs Kurzfilmen Regie geführt und Hugh Welchman über 20 Kurzfilme produziert. Für seinen Animationsfilm „Peter und der Wolf” wurde er mit dem Oscar® ausgezeichnet.


Vier Jahre dauerte die Vorproduktion zu „Loving Vincent“: vom Drehbuch über die Finanzierung bis hin zum Dreh mit hochkarätiger Besetzung vor Blue- und Green-Screens. Als Kameramänner fungierten hier Lukasz Zal (Oscar®-nominiert für „Ida“) und Tristan Oliver („Fantastic Mr. Fox“, „Chicken Run“). Über 850 Motive fanden Eingang in den Film, wobei über 120 Gemälde von Vincent van Gogh entweder vollständig oder in Ausschnitten nachempfunden wurden.


In den zwei darauffolgenden Jahren wurden die realen Filmbilder von über 120 Malern in Ölgemälde übertragen. Dabei wurden über 65.000 Einzelbilder erschaffen, um van Goghs Werk zum Leben zu erwecken. Pinselstrich für Pinselstrich wurden die Gemälde leicht variiert und somit in Bewegung versetzt. Entstanden ist ein außergewöhnliches und einmaliges Seherlebnis, für das Clint Mansell („Black Swan“, „The Fountain“) einen hinreißenden Soundtrack komponierte.


SCHAUSPIELER

Douglas Booth

Douglas Booth spielt Armand Roulin. Bekannt wurde der 1992 geborene Darsteller durch Rollen in „Die Säulen der Erde“ und „Noah“. Van Goghs Originalporträt des Armand Roulin hängt im Essener Museum Folkwang.

Saoirse Ronan

Saoirse Ronan spielt Marguerite Gachet. Die Schauspielerin wurde zweimal für den Oscar® nominiert – für ihre Rollen in „Abbitte“ und „Brooklyn“. Das Gemälde „Marguerite Gachet am Klavier“ hängt im Kunstmuseum Basel.

Chris O'Dowd

Chris O’Dowd spielt den Postmann Joseph Roulin. O’Dowd war zuletzt in „The Program“ und „Die Insel der besonderen Kinder“ zu sehen. Van Goghs Porträt hängt im Kunstmuseum Winterthur.

Jerome Flynn

Jerome Flynn spielt Doktor Gachet. Flynn ist bekannt durch die Rolle des Söldners Bronn in „Game of Thrones“. Van Goghs „Porträt des Dr. Gachet“ hielt für vierzehn Jahre den Rekord des teuersten Gemäldes der Welt und befindet sich in Privatbesitz.

John Sessions

John Sessions spielt Père Tanguy. Sessions war zuletzt in „Florence Foster Jenkins“ und „Die Eiserne Lady“ zu sehen. Das „Porträt des Père Tanguy in bretonischem Kostüm vor einer Sammlung japanischer Drucke“ hängt im Musée Rodin in Paris.

Eleanor Tomlinson

Eleanor Tomlinson spielt Adeline Ravoux. Bekannt wurde die 1992 geborene Darstellerin durch „Alice im Wunderland“ und „Jack and the Giants“. Van Goghs „Porträt von Adeline Ravoux” befindet sich in Privatbesitz.







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